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Zwanghafter Kampf ums Beschäftigungsverbot

Oktober 11, 2014

Aktuell lieg ich ja noch wegen dem ausgerenkten Wirbel flach im Bett. Das erlaubt mir viel zu lesen und so stöber ich auch einige Communitys durch. Dabei bin ich auf ein schreckliches Phänomen gestoßen: Viele Kolleginnen, die in der gleich Berufssparte wie ich arbeiten schaffen den zugegeben sehr anstrengenden Job nicht mehr und werden wegen Beschwerden und der Unmöglichkeit auf Schonung häufig in Beschäftigungsverbot geschickt. Das an sich finde ich gerechtfertigt, notwendig und auch gut. Aber es gibt tatsächlich unzählige Kolleginnen, die regelrecht um dieses Verbot kämpfen, obwohl sie kaum Beschwerden haben und nicht anders unter der Schwangerschaft „leiden“ als Frauen mit einem weniger anstrengenden Beruf. In eigenen Foren und Threads werden Tipps und Tricks verraten, wie man die Ärzte austricksen und umgehen kann, um nicht mehr arbeiten zu müssen und trotzdem aber volles Gehalt beziehen zu können. Ich empfinde es als Frechheit, wenn der Arbeitgeber jede erdenklich mögliche Erleichterung im Job schafft und man selber keinerlei körperliche oder seelische Leiden durch den Job hat, und man trotzdem das System ausnutzt, nur weil man nicht mehr arbeiten möchte. Ich muss gestehen so manch einer Schwindlerin würde ich gerne die Krankenkassa nach Haus schicken, damit die sehen können, wie die auf Partys, shoppen usw. gehen, aber leider den Beruf nicht mehr ausüben können… WÜRG!
Also ich hab vor, sofern ich keine Probleme bekomm, bis zum Mutterschutz zu arbeiten und ich kann mir ehrlich gesagt auch gar nicht vorstellen, was man so lange alleine anstellen sollte. Denn allein die 2 Wochen, die ich nun wegen dem Wirbel und der HG zu Hause sein muss, langweilen mich so extrem, dass ich noch verrückt werde.

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