Geburt | Schwangerschaft

Himbeerblättertee

April 6, 2015

Von einer Verwandten hab ich eine große Packung Himbeerblätter vererbt bekommen, die man gegen Ende der Schwangerschaft ja als Teeaufguß trinken kann/ soll, um den Geburtsprozess zu unterstützen. Da ich in der Regel recht gut auf Kräuter anspreche, hab ich mich mal ein wenig in die Materie eingelesen und beschlossen: Wenns hilft ist gut, wenn nicht, schadets nicht.
Was dann aber auf mich zukam, war doch ein wenig heavy. Als eigentliche Kräuterteeliebhaberin hat mich ein wirklich widerlich scheußlicher Tee erwartet 😉 Mein erster Gedanke beim ersten Schluck war: Das schmeckt, wies bei unseren Kaninchen riecht. Kein Wunder, immerhin bekommen die eine vielfältige Auswahl an natürlichen Ästen und Blättern unter ihr Heu-Kräuter-Blüten-Gemisch und dabei ist selbstverständlich auch der Himbeerbusch. Selbst die wundervolle Teetasse hat mir nicht über den ekligen Geschmack geholfen und ich war stark am Zweifeln, ob ich mir das nochmal freiwillig antun werde. Immerhin wars eh auch schon die 38.SSW, also hab ich rechnerisch eh zu spät gestartet 😉

Aber der nächste Tag hat mich dann eines besseren belehrt: Ich hab mir wieder eine Tasse dieses Tees gemacht und hab ihn dann ehrlich gesagt total vergessen. Als ich wesentlich später die stehengelassene Tasse in der Küche entdeckt hatte, dachte ich mir, runter mit dem Zeugs und trank die Tasse auf einen Sitz aus. Aber Überraschung: Kühl war er gar nicht so eklig! Auch die nächsten Tage hab ich ihn daher einfach kühl getrunken und es war wirklich nicht schlimm. Wie in den meisten gängigen „Gebrauchsanweisungen“ hab ich also eine Woche lang jeden Tag eine Tasse getrunken, gefolgt von einer Woche Pause. In meiner letzten Woche, also der 40.SSW hab ich dann jeden Tag eine Kanne (ca. 4 Tassen) von dem Tee getrunken und heute wars das letzte Mal. Das Timing war perfekt, denn heute war die Packung leer und die 40.SSW beendet. Eine neue Packung werde ich mir nicht zulegen, denn jetzt hat Krümelchen ja schon Stichtag und dann folgen die Stilltees, von denen ich eh schon einige durchgekostet hab 😉

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