Geburt | Schwangerschaft

Haustiere auf Geburt vorbereiten

März 31, 2015

Die Ankunft unseres Krümelchens ist natürlich nicht nur für uns eine aufregende Zeit, sondern auch unsere Haustiere spüren, dass sich was verändert, nicht zuletzt, weil einfach unser Verhalten sich verändert hat. In den letzten Monaten und Wochen kamen neue Möbel hinzu, wir haben umgestellt. Das haben wir eh schon vor Monaten gestartet, um eine abrupte Änderung zu verhindern. Ganz panisch sind 2 unserer Katzen geworden, als ich den Klinikkoffer gepackt habe, denn Koffer packen kennen sie nur in Verbindung damit, dass ich bzw. wir dann einige Zeit weg bin/ sind. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass sie an diesen Tagen den (Handgepäcks-)Koffer und mich belagert haben.
Die täglichen Kräutertees, die seit einigen Monaten an meiner Seite stehen, fanden sie zunächst superinteressant, inzwischen haben sie sich daran gewöhnt. Und natürlich haben sie auch alle meine eingeschränkte Mobilität wegen der Symphysenlockerung bemerkt.
Am interessantesten ist aber wohl die Tatsache, dass 3 der Katzen meine Schwangerschaft richtig spüren. Vom Anbeginn der Schwangerschaft an haben sie meinen Bauch belagert, sind entweder drauf oder später dann rund herum gelegen. Teils hab ich einen richtigen Katzenkranz um meinen Bauch liegen 😉 Meine kleine Zuckermaus ist wohl die sensibelste von allen diesbezüglich, seit ich schwanger bin, lässt sie mich nicht mehr aus den Augen, egal wo ich bin, sie ist entweder auf mir oder in meiner nähesten Umgebung. Und noch etwas hat sich verändert: Alle Katzen quatschen viel mehr mit uns, sie reden einfach ununterbrochen, es scheint, als würden sie alles in ihrem Leben kommentieren. Das bedeutet im Alltag, dass sie maunzend den Flur entlang gehen, aber auch uns z.B. zu sich rufen. Es wird gequatscht, wenn sie wo rauf hupfen oder aber auch, wenn sie sich in ein Körbchen legen. Ich hab hier tatsächlich eine richtige Quasselbande.
So weit mal der aktuelle Stand. Natürlich sind alle unsere Katzen Familienmitglieder und wir wollen die Veränderung so sanft wie möglich für sie gestalten. Dazu gehört auch, dass wir schon vor Wochen angefangen haben, das Umfeld so zu gestalten, dass sie sich nicht ausgegrenzt fühlen müssen, aber trotzdem eine Art Sicherheitsabstand möglich ist. So haben wir ihnen z.B. angewöhnt, eher bei unseren Füßen im Bett zu mützeln, als bei unseren Köpfen, wo ja in Zukunft Krümelchen im Familienbett liegen soll. Auch dürfen sie zwar ins Beistellbett, allerdings haben wir den Rand der Stäbe so verdeckt, dass sie nicht auf die Idee kommen, zwischen die Stäbe hindurchzupratzeln, usw.
Jetzt sind wir dann aber noch einen Schritt weiter gegangen: Von unserem Tierarzt haben wir die Empfehlung bekommen, die Tiere homöopatisch und mit Pheromonen bei dieser Veränderung zu unterstützen. So haben wir bereits seit über 3 Wochen 2 Pheromonstecker (Feliway) in der Wohnung und auch den Umgebungsspray nutzen wir, um die besonderen Plätze zu markieren.
Zudem haben wir nun auch ein Nahrungsergänzungsmittel (Zylkene) bekommen, das die 3 „Risikoreicheren“ unserer Katzen bereits in die Nahrung bekommen. Da unsere recht gute Esser sind, haben sies bisher auch noch nicht bemerkt 😉 Die anderen beiden komplett gechillten Mietzen werden wir wohl Mitte der Woche auch starten, damit alle Katzen das Mittel gut eine Woche vor Krümelchens Ankunft bekommen haben. Lustigerweise können wir jetzt schon bei den 3 eine Veränderung wahrnehmen, oder bilden uns das zumindest ein, sie sind alle 3 unglaublich verschmust und gechillt 😉
Wir erhoffen uns mit all unseren Maßnahmen natürlich ein friedvolles Zusammenleben von allen, denn sollte es ein Problem geben, wüssten wir nicht, wie wir damit umgehen sollten, denn unsere Katzen waren, so hart das jetzt klingen mag, schon vorher da und sie leben mit uns als Familienmitglieder bereits seit Jahren, ein Hergeben wäre also undenkbar.
Mal ganz abgesehen davon, dass ein Zusammenleben mit Tieren Unmengen an Vorteilen für die kindliche Entwicklung bringt 😉

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