Geburt | Schwangerschaft

Geburtsplan

März 11, 2015

Natürlich macht sich die Schwangere Gedanken über den Ablauf der Geburt, aber was es da eigentlich so alles zu bedenken gibt, wusste ich lange Zeit selbst nicht. Eine Freundin hat mich auf den sogenannten Geburtsplan aufmerksam gemacht, den man nutzen kann, um möglichst viel (mit-) zu bestimmen. Zwar gibt es viele vorgefertigte Geburtspläne im Internet, die sicherlich als Hilfe dienen, aber da bei einigen für mich relevante Dinge drin standen, die in anderen widerum nicht waren, haben mein Liebster und ich uns unseren eigenen Geburtsplan erstellt. Wer jetzt an ein minutiös durchgeplantes System denkt liegt falsch, der Geburtsplan bietet nur die Möglichkeit, sämtliche Gedanken vorab zu bedenken und die Ergebnisse zu notieren.
So fällt es dem Geburtsbegleiter dann in der Situation auch leichter, etwas zu entscheiden, sollte die werdende Mami keinen Kopf dafür haben. Beispiel: Die Frage nach Musik: Es gibt Mütter, die ganz in Ruhe ihr Kind auf die Welt bringen wollen, andere wollen dabei beruhigende Entspannungsmusik hören, wieder andere wollen ihrer LieblingsCD lauschen. Manche Mütter wollen von einer Hebamme während dder Wehen angeleitet werden, andere wollen sich voll und ganz auf ihren Körper und ihr Gefühl verlassen und würden Kommentare dazu nur stören. Aber auch wichtige Fragen für Geburtsbegleiter sind drinnen, wie z.B. ob der Begleiter, das Kind gleich nach der Geburt hochheben möchte oder sich das nicht zu traut. Natürlich sind da auch wichtige Fragen drinnen, wie ob eine PDA so lang wie möglich vermieden werden soll oder eine Wassergeburt erwünscht ist. Und da das ganze sehr umfangreich ist und von vor der Geburt bis die Tage danach beinhaltet, sind da viele Gedanken auch schon das Baby betreffend drinnen, wie z.B. möchte ich, dass mein Kind einen Schnuller während der Zeit im Spital angeboten bekommt oder möchte ich stillen. Hier sind mal einige Geburtspläne und Überlegungen dazu, die wir uns unter anderem zu Rate gezogen haben, aber wie erwähnt, ich würde fast dazu raten, einen eigenen Geburtsplan zu erstellen, denn wir z.B. sind während des Durcharbeitens der bestehenden Pläne auch auf eigene Sachen draufgekommen, die uns aber wichtig sind.

Babycenter

Schwanger.at

GoFeminin

Mama-Kind-Buch.de

Natürlich kann man sich als Mama diesen Geburtsplan alleine erarbeiten, allerdings empfinde ich es als Wichtig, diese Gedanken und Überlegungen zusamen mit dem Menschen zu machen, der dann im Spital dabei sein wird, also der Geburtspartner/ Geburtsbegleiter. Bei uns ist es mein Liebster und er hat sich so gut bei diesem Thema eingebracht, dass er mir auch zu vielen weiteren Gedanken verholfen hat. Ich bin schon sehr froh, ihn an meiner Seite zu haben 😉

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