Kinderwunsch

Dauerhafte Therapie

April 28, 2014

Nach Abklärung meiner Symptome und der Zufallsdiagnose stellte sich natürlich die Frage, wie weiter vorzugehen sei. Endometriose ist eine sehr häufige Erkrankung, je nachdem wie stark sie ausgeprägt ist, sind aber Behandlungen für ein normales Alltagsleben notwendig. So habe ich mich lange mit dem Thema beschäftigt und mit Ärzten und Betroffenen gesprochen, wenn ich auch leider keine Frau mit gleich hochgradiger Endometriose gefunden habe. Da ich eigentlich sehr froh bin, von der ständigen Hormonbehandlung (die Pille, die ich 13 Jahre lang nahm, versteckt die Symptome) weggekommen zu sein, wollte ich es zuerst mit einem natürlichen Medikament versuchen. So bin ich in Absprache mit meinem Gynäkologen zu Agnucaston, einem Mönchspfefferpräperat gekommen.
Das erste Monat scheint noch nicht so viel geholfen zu haben, zumindest musste ich bei meiner nächsten Regelblutung im März erneut zum Arzt, um mir die erlösende Spritze zu holen. Doch schon die zweite Menstruation danach war wesentlich harmloser und ich verspreche mir sehr viel davon.
Leider reduziert dieses Mittel meine Lust auf Zweisamkeit enorm. Abgesehen von meinen fruchtbaren Tagen reizt mich der Gedanke an Sex eher wenig. Mal schaun, wies mir in den nächsten Monaten geht und wie wir weitermachen, denn bisher wirkt es ja mal vielversprechend, aber da dies eine lebenslange Behandlung bedeutet, sehen wir schon einen eindeutigen Nachteil…

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