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10 Möglichkeiten, frischgebackenen Müttern wirklich zu helfen

Februar 26, 2015

Wiedermal ein Internetfund, den ich euch nicht vorenthalten möchte. In diesem Text schreibt Shelly Lopez Gray  auf der Seite der Huffington Post USA 10 Punkte auf, die einer Neomami tatsächlich helfen, ganz im Gegensatz zu meist vorhandenen Dingen, die die junge Familie wohl eher stressen als erleichtern.
Den ganzen Text könnt ihr euch hier als deutsche Übersetzung durchlesen. ich fasse nur ein wenig zusammen und beziehe meine eigenen Gedanken ein 😉 Und auch wenn nicht alles auf meinen Liebsten und mich zutrifft, denke ich, sollte ich diesen Text mal an mein eigenes Umfeld weitergeben 😉

1. Nimm die Geschwisterkinder und gehe mit ihnen raus (da Krümelchen bei uns das erste Kind ist, betrifft uns dies nicht, allerdings denke ich da auch an Hundehalter: Sofern Hund und Aufpasser zusammenpassen, wäre es sicherlich auch eine gute Möglichkeit, die jungen Eltern ein wenig zu entlassen, mal eine schöne große Runde mit dem Wuff spazieren zu gehen)

2. Bring Essen mit (das betrifft mich z.B. jetzt schon. Da ich größtenteils ans Bett gefesselt bin, freu ich mich selbstverständlich über die vielen Besuche von meinen Freunden und Familie. Allerdings macht es mir gedanklich gleich viel Stress, wenn ich weiß, dass ich ja auch was servieren muss. Da kann ich mich unglaublich über die Rücksichtnahme meines Umfeldes freun, denn meist kommen sie gleich mit Essen oder Nachmittagsjause zu mir und so komm ich in den Genuss einer leckeren Mahlzeit UND habe nicht das Gefühl meine Gastgeberpflicht komplett vernachlässigt zu haben – immerhin steuer ich Geschirr und Servietten bei 😉 )

3. Mache Geld für eine Putzfrau locker (Die Sache mit der Putzfrau… da muss ich gestehen, ich hätte wohl auch eher ein gutes Gefühl, wenn sich mein Liebster da ein wenig unterstützen lassen würde. Leider ist er zu stur und meint, alles alleine schaffen zu müssen. Aber wie in dem Text gilt auch für mich: Es muss sich um eine fremde Person handeln! 😉 )

4. Sei der Babysitter während sie sich kurz hinlegt (Ja auch hier kann ich mir sehr gut vorstellen, das genießen zu können. Wobei ganz wichtig hierbei: Vorher ankündigen! Denn wie im Text steht, erst direkt beim Treffen angeboten könnte ich dieses Angebot niemals annehmen…)

5. Erkenne Anzeichen einer Wochenbettdepression (Das ist sicherlich ein ganz besonders heikler und sensibler Punkt, denn dem ohnedies gestresste Papa, der seine Frau jeden Tag viele Stunden sieht und so die Veränderung kaum mitbekommen kann, diese Aufgabe aufzubürgen ist wahrscheinlich zu viel. Eine Freundin aber, die alle 2 Wochen kommt, kann den Unterschied dank dieser Zeitspanne wahrscheinlich wesentlich besser erkennen – also auch die Bitte an meine Liebsten: Ein dezenter Blick auf meine Gemütslage, darüber würd ich mich freun 😉 )

6. Gehe mit der gesamten Familie an die frische Luft (Ohja, das muss ich leider auch jetzt schon unterschreiben… Rollstuhl, Krücken, Anziehen, Herrichten, Tasche packen, das alles sind unangenehme Themen für mich und ich schiebe sie nur allzugern von mir weg. Ende des Liedes: Ich bin kaum draußen. Umso mehr freue ich mich, wenn ich praktisch dazu genötigt werde, rauszugehen. Da ich niemandem zur Last fallen möchte, ist es für mich umso hilfreicher, wenn gleich jemand anbietet, mich im Rollstuhl zu schieben oder sich informiert, wieviel Platz meine Gehhilfen im Auto brauchen. Und im Endeffekt habe ich draußen so viel Spaß, ich genieße die Frischluft und die Sonne in meinem Gesicht. Ich erfreue mich einfach daran, nicht eingesperrt zu sein und in der Regel hab ich auch noch unglaublich viel Spaß dabei. Ich brauch nur jemanden, der mir dezent in den Allerwertesten tritt, um mich aus meinen 4 Wänden rauszubekommen 😉 )

7. Sei besonders aufmerksam, wenn das Baby irgendwelche Beschwerden hat. (Das ähnelt meiner Meinung nach sehr Punkt 5: Achte also nicht nur auf die Mami, sondern auch auf das Baby. Und weils einfach auch sehr wichtig ist: Achte auch auf den Papa! Denn selbst, wenn Mama und Baby sich bestens fühlen und es ihnen supergut geht, bringt es der Familie nichts, wenn Papa nebenher vor Stress und Arbeit untergeht.)

8. Gehe für sie ins Lebensmittelgeschäft (oder hüte den Nachwuchs, während sie einkaufen geht. Das stelle ich mir sehr angenehm vor. Besonders zu Beginn ist es sicherlich mal ganz angenehm ohne Babystress, Herumhantieren, ungewohhntem Handeln von mehreren Dingen, kurz einkaufen zu können 😉 )

9. Bastle ein Türschild mit der Aufschrift „Baby schläft“ (Das ist sicherlich eine ganz entzückende Sache, allerdings bräuchte ich auch etwas für meine Gegensprechanlage unten 😉 Aber die Idee find ich so toll, dass ich mal schaun werde, obs ein süßes Schuld zu kaufen gibt – wenn nicht werd ich definitiv eines basteln 😉 Auér natürlich jemand bastelt sowas für mich 😉 )

10. Bring immer eine Packung Windeln oder Feuchttücher mit (Da wir ja keine Einwegwindeln nutzen möchten und auch die Reinigung mit Waschlappen bevorzugen, werden wir wohl weder Windeln, noch Feuchttücher brauchen 😉 Aber es finden sich sicherlich noch andere Gebrauchsgegenstände)

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