Alltag

Wenn der Tod anklopft: Abby hat nicht mehr viel Zeit

Juli 20, 2018

Ich bin: Katzenmama

Noch bevor wir Kinder hatten, hatten wir bereits Katzen. Ach was sag ich da, ich habe Katzen seit ich 9 Jahre alt war und habe bisher nur 4 Tage lang keine Katzen gehabt. Mit den Katzen haben wir gekuschelt, wir haben sie versorgt, wir hatten tolle Zeiten, kurz um wir haben mit einander gelebt. Aber neben den guten Zeiten gibt es natürlich auch schlechte Zeiten… Eine davon sind die Momente, in denen man erfährt, dass wohl nichts mehr gemacht werden kann, um ein geliebtes Tier zu retten… Nach bereits 2 schweren Verlusten 2018 hatten wir nun wieder so einen schlimmen Tag…

Alles, was nichtinvasiv gemacht werden konnte…

haben wir nun gemacht. Ein endgültiges Ergebnis haben wir nicht, dazu bräuchte es eine Biopsie des Darms. Doch aufgrund ihres Zustandes haben wir uns in Absprache mit der Tierärztin dagegen ausgesprochen. Die bisherigen Diagnosen deuten ziemlich sicher auf Darmkrebs hin. Eine Behandlung dessen wäre auch nach Diagnose in ihrem Alter wohl nur noch symptomatisch und das können wir auch ohne der Diagnose machen. Also gehen wir nun einen letztenm gemeinsamen Weg, der bestimmt sein wird von Lindern ihrer Leiden, viel schonen und natürlich viel Kuscheln.

Kleinkinder und Tod

Krümelchen hat Bubis und Izzys Tod genau und auch sehr intensiv mitbekommen. Er fragt viel dazu und will ganz genau wissen, wie das denn genau mit dem Sterben abläuft. Bisher haben wir ihm keine Info zukommen lassen, die über die Beantwortung seiner Fragen hinausging. Und das machen wir auch dieses Mal. Er weiß, dass Abby nicht viel Zeit vergönnt bleibt, er weiß, dass wir sehr behutsam mit ihr umgehen müssen und sie Medikamente gegen ihre Leiden bekommt. Außerdem weiß er, dass sie schon bald zu den anderen Katzen in den Himmel kommen wird. Wir auch bisher arbeiten wir auch jetzt mit dem Buch „Als Michel in den Himmel ging“ und sind inzwischen sehr dankbar dafür, dass sich diese Bild inzwischen in seiner Vorstellung des Jenseits für unsere Katzen manifestiert hat.

Wie lang genau Abby noch bei uns sein wird, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass sie noch keine Schmerzen hat und im Moment noch ein recht sorgenfreies und schönes Leben genießen kann. Wir wissen aber auch, dass wir ihr Leben nicht unnötig und qualvoll in die Länge ziehen werden. In Absprache mit unserer Tierärztin werden wir sie von ihrem Leid erlösen lassen, sobald es kein lebenswertes Leben mehr sein wird…

Bis dahin genießen wir die Zeit mit unserer letzten Katze bewusst…

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