Alltag | Baby 0-12 Monate | beziehungsorientiert

Unser Einschlafritual

September 6, 2015

Prinzipiell haben wir ja keinen wirklichen Rythmus bisher gefunden. Um Krümelchen das Einschlafen aber trotzdem zu erleichtern haben wir schon recht früh einen Ablauf zusammengetragen, der sich in den ersten Wochen schon herauskristallisiert hat. Dabei ist es egal, ob das schon um 18, 20 oder auch 22 Uhr stattfindet, inzwischen können wir schon ganz gut erkennen, ob der kleine Hase um 19 Uhr nur ein Nickerchen machen möchte oder ob das nun das letzte Einschlafen für den Tag ist.

Häufig beginne ich jetzt mit einem Zahnputzritual, das ich eingeführt habe, weil er leider große Angst vor meiner elektischen Zahnbürste hat. Um ihm das später zu erleichtern spielen wir also meist abends nun ein wenig mit diesem süßen Zahnputzhasen herum, was ihm auch sehr gut gefällt.

Danach halte ich ihn ab und seit seinem aktuellen Schub bekommt er nun auch eine Windel angezogen, da es nun immer wieder dank der neuen unruhigen Phasen nachts eine nasse Hose gäbe. Wenn wir abends baden, dann meist nach diesem situativen Abhalten. Er bekommt danach Schlafgewand angezogen, je nach Wetterlage kanns aber auch sein, dass er nackt schläft. Dann wird erstmal ausgiebig gekuschelt und bei Bedarf auch mit einer Tragehilfe getragen, um runterzukommen und schon mal ein wenig den Tag revue passieren zu lassen.
Ab nun ist es nahezu jeden Tag gleich:
Wir gehen ins Schlafzimmer, wo ein Lichtwechselspiel an ist, das er sich gerne ein paar Minuten lang ansieht. Dann schalte ich um und alle Farben leuchten auf einmal, sodass es konstante Lichtverhältnisse gibt. Die braucht der Papa jetzt, denn nun wird vorgelesen. Teils schaut Krümelchen am Bauch legend dabei zu, teils wendet er sich schon der Brust zu und fängt zu stillen an. Nach ca. 5-10 Minuten lesen, je nach Situation, drehe ich das Lichtspiel aus und es gibt nur noch ein kleines Nachtlicht. Ab nun reden der Papa und ich kaum noch und das auch nur noch leise.
Falls der kleine Hase da noch nicht angedockt ist, streicheln wir ihn sanft in seinem Gesicht oder am Rücken. Das dauert dann meist nicht lang, bis er sich zu mir kuschelt und nuckelnd einschläft.

Ich denke, dass wir jeden Abend mehr oder weniger das gleiche Einschlafritual haben, wenn auch zeitunabhängig und immer wieder mal angepasst (längeres Lesen, Papa gibt Fläschchen, im Arm einschlafen usw.) hilft Krümelchen sehr beim Entspannen und Verabschieden des Tages. Wie lang das dauert kann ich dabei aber nicht sagen, an manchen Tagen dauert das ganze Prozedere keine 20 Minuten, an anderen Tagen brauchen wir für alles schon eine Stunde. Je nachdem, wie es der Babyhase benötigt 😉
(Kleiner Tip am Rande: Für danach nichts mehr vornehmen, dann ist man gedanklich nicht gestresst und kann diese Ruhe auch an das Kind weitergeben 😉 )

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