Alltag | Baby 0-12 Monate

Taufe

Juni 24, 2015

Ob man sein Kind taufen lassen möchte, müssen die Eltern in guten Gewissen genau überlegen. Wir haben uns auf jeden Fall dazu entschlossen und haben unseren 1. Hochzeitstag gleich zum Anlass genommen, unseren Sohn in dieses bedeutsame Datum miteinzubinden. Lustigerweise war ich im Gegensatz zum Hochzeitstag unglaublich aufgeregt. Ich hatte richtig Angst, die Taufe unseres Sohnes zu verbocken. Es ist aber alles glatt gegangen 😉

Die Zeremonie war recht schlicht gehalten, kein unnötiges Tamtam. Aber besonders schön fand ich, dass meine Schwester und meine Cousine uns musikalisch mit Flöte und Gitarre bei den Liedern, die wir selbst ausgesucht haben, begleiteten. Auch füllten die Großeltern und meine zweite Schwester das Taufbecken selbst mit dem Wasser, mit dem der kleine Hase später getauft wurde. Dabei wurden übrigens diese Lebenswünsche verlesen:
„Ich wünsche dir das Strahlen der Sonne als Lächeln in deinem Gesicht.
Ich wünsche dir die Leichtigkeit eines Schmetterlings auf deinem Lebensweg. 
Ich wünsche dir die Kraft eines Baumes in schwierigen Situationen. 
Ich wünsche die dir Klarheit des Wassers in zwischenmenschlichen Beziehungen.“
Mit diesen Wünschen bestückt sollte er für das Leben gewappnet sein und genau das ist es, was wir uns von dieser Taufe erhoffen.

Die Feier anschließend war dann unglaublich lustig und schön. Wir haben erfreulicherweise eine unglaublich herzliche und liebevolle Familie, die alle von Krümelchen verzückt waren. Der kleine Mann hat sich ganz entspannt gezeigt, wie immer 😉 Er ließ sich von allen hochnehmen, hat mit den Leuten gequatscht oder auf ihnen geschlafen, egal, ob Mama oder Papa in der Nähe waren oder nicht. Damit auch jeder füttern kann (und weil ich ein wirklich wunderschönes, aber absolut stilluntaugliches Top tragen wollte ^^) gabs an diesem Tag für Krümelchen übrigens Muttermilch aus der Flasche 😉
Und für alle anderen gabs eine superleckere Torte von NomNom, wo wir bereits unsere Hochzeitstorte her hatten 🙂
Mit vollen Bäuchen und einem Haufen wundervoller Erinnerungen haben wir dann am abend noch einen Waldspaziergang gemacht, bevor den kleinen Mann ins Bettchen gebracht haben.

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