Aktivität | Alltag

Karottenernte & die Suppe dazu

Juni 24, 2018

Ich bin: Selbstversorgerin

Unser kleiner urban garden bietet uns ja immer wieder mal kleine Snacks, sei es nun Pfefferoni, oder auch Heidel- Him- und Erdbeeren. Diese pflücken wir und stopfen sie uns direkt genüsslich in den Mund. Ab und zu gibts auch eine Gurke, die wird dann meist mit den ebenfalls geernteten Paradeisern und dem Kopfsalat zu einem leckeren Salat zubereitet. Aber dieses Mal konnten wir erstmals etwas ernten, was wir nicht roh gegessen haben 😉 Stattdessen haben wir ein leckeres Gericht zubereitet – und das Meiste haben die Jungs selbst gemacht 😉

Die Ernte

Angesät haben wir im Frühjahr violette Karotten aus einem „funky vegetables“-Set, zu dem ich mich bei der „gartenscherebirdie„-challenge auf Instagram verleiten hab lassen 😉 Die Karotten sind ganz brav gewachsen und sind dann leider Miniknübsis Forscherdrang zum Opfer gefallen. Nur eine Hand voll konnte ich aus seiner Reichweite in Sicherheit bringen. Leider hatte ich da oben nur wenig Platz, sie mussten also ein wenig zusammenrutschen und konnten sich auch nicht wirklich ausbreiten. Trotzdem hab ich dann aber nach vielen Wochen des Wartens beschlossen, ich brauch den Platz für was anderes und wir ernteten deswegen die Karotten ab 😉 Die Jungs zogen als Stück für Stück die erwartete Erte heraus und sammelte sie in einer Schüssel. Die Formen waren, nun ja, kreativ 😉 Alle möglichen Schrumpelwurzeln hatten wir da gesammelt, aber stolz wie sonst was, brachten die beiden die Schüssel dann zum Tisch.

Das Putzen

Krümelchen nahm zuerst sich selbst und dann für Miniknübsi je eine Karotte heraus. Ich erklärte und zeigte ihnen, dass wir die Karotte nun vom Grün entfernen wollen. Miniknübsi entschied sich das Halm für Halm zu erledigen, während Krümelchen mit einem Schwung alles auf einmal herausriss. Dann zupfelten sie sorgfältig die Wurzeln von den Knollen. Zum Schluss wurden die Karotten und auch ein Teil des Karottengrüns gewaschen und dann zogen wir weiter in die Küche.

Das Kochen

In der Küche stellten sich die beiden zusammen auf den learning tower. Ich gebs zu, ich war skeptisch, denn meist streiten sie sich da auf dem engen Raum dann doch. Aber dieses Mal holte Krümelchen ein Schneidbrett, ein Messer und beschloss, dass nur er die Karotten schneiden dürfe. Miniknübsi hatte damit kein Problem, also gab ich ihm das Grün zum Abzupfen der Blätter. Inzwischen schwitzte ich eine geschnittene Zwiebel in etwas Öl an und gab mangels frischem Knoblauch etwas Knoblauchpulver dazu. Dann schupfte Krümelchen die Karottenstücke dazu und rührte fleißig um. Das Wasser und die Kokossahne durfte Miniknübsi dann dazu leeren und dann räumten wir gemeinsam auf, während das ganze köchelte. Da mein Liebster Karotten nicht so gerne mag, beschloss ich, mit einem asiatischen Touch das alles ein wenig zu verdecken. Also gabs neben Kokossahne später dann noch Kurkuma und andere Gewürze zusätzlich zum Karottengrün dazu. Gerade als alles fertig gekocht war, kam er dann auch schon nach Hause und während die Jungs und ich den Tisch deckten, pürierte er dann alles mit dem Stabmixer zu einer cremigen Suppe 😉

Lebensnahes Lernen

Dieser Prozess vom Ansähen übers Pflegen bis hin zum Ernten, Säubern und Zubereiten finde ich als sehr wichtigen Aspekt im lebensnahen Lernen. Lebensmittel kommen zwar hauptsächlich aus dem Supermarkt, aber es ist mir wichtig, meine Kinder live miterleben zu lassen, woher denn eigentlich der Supermarkt seine Ware hat. Auch, wenn wir nur in einer Wohnung in einer Großstadt leben 😉 Eine Selbstversorgerparzelle könnten wir uns ebenfalls vorstellen, aber wahrscheinlich erst in ein paar Jahren 😉 Inzwischen genießen wir die vielen rohen Köstlichkeiten, die unser 5qm kleiner Balkon hergibt und das gelegentliche Gekochte, das ich euch hier natürlich vorstellen werde 😉

 

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