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Hebammenambulanz im Spital

September 9, 2016

Will man in meinem Spital entbinden, gibts zwischen der 28. – 35. SSW ein Ambulanzgespräch mit einer Hebamme und das hab ich nun auch absolviert. Auch, wenn es im Grunde genommen eine verpflichtende Konsultation ist, hab ich es sehr genossen, wie auch schon in der letzten SS. Denn hierbei hab ich die Möglichkeit, Fragen direkt von einem Krankenhausmitarbeiter beantwortet zu bekommen, sowie etwaige Geburtswünsche bereits festzulegen und das hab ich hiermit erledigt 😉

Zugegeben, viel hab ich nicht anbringen können, ich hatte kaum Gelegenheit, mir über alles Gedanken zu machen, aber ein paar Dinge konnte ich anbringen:

  • Akkupunktur bei Symphysenlockerung: Da ich ja wieder eine Beckenringlockerung habe, hab ich die Hebamme darauf angesprochen, ob sie Akkupunktur anbieten, was sie auch machen. Ich werde mich also wahrscheinlich ein wenig piecksen lassen, in der Hoffnung, dass es mir bei diesem Problem hilft. 
  • Übertragen: Ich habe zu Protokoll gegeben, dass ich, sofern keine medizinische Indikation besteht, mein Kind durchaus übertragen will. Miniknübsi soll die Zeit bekommen, die es braucht.  
  • Anlegen im OP-Saal: Sollte es wider Erwarten doch zu einer Sectio kommen, möchte ich dieses Mal, egal wie müde und erschöpft ich wirke, mein Kind direkt nach der Geburt anlegen. Zwar hab ich Krümelchen damals viel sehen und auch berühren können, aber er wurde mit dem Papa dann doch in einen anderen Raum gebracht, weil ich anscheinend so fertig aussah, dass man mir die Ruhe gönnen wollte. Zugegeben, ich bin ja auch gleich danach eingenickt 😉 
  • Stillen bei ambulanter Geburt: Mir war es ein Anliegen, dass ich Krümelchen, sofern es mir und Miniknübsi entsprechend gut geht, ziemlich gleich nach der Geburt sehen kann, auch wenn wir ambulant nach wenigen Stunden nach Hause gehen. Da ich Krümelchen immer noch stille, ist das überhaupt kein Problem, sobald ich ihn sehen will, kann er zu mir. 😉 
  • PDA-Gespräch: Da ich ja bereits in meiner letzten SS den Vortrag zur PDA gemacht hatte, wollte ich wissen, ob ich das dieses Mal wieder muss: Nein, muss ich nicht, ich gelte als informiert und sollte ich noch Fragen haben, kann ich mich jederzeit an den Anästesisten wenden 😉 

Dazu hat die mir dann noch den Tipp gegeben, mich nicht darauf zu konzentrieren, was ich nicht will, sondern lieber darauf, was ich will. Außerdem riet sie mir zum Verzicht auf Weizen, kurzkettige Kohlehydrate & Zucker: In den letzten 6 Wochen auf diese Dinge möglichst verzichten, da es anscheinend gute Erfahrungen damit gibt, was die Wehentätigkeit betrifft.

Es war ein wirklich nettes Gespräch, bei dem meine bisherige Schwangerschaft und eben auch meine Wünsche dokumentiert wurde. Ich fühl mich jetzt wieder ein Stückchen gefestigter in meinem Vorhaben und meinen Vorstellungen 😉

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