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Essen ohne Küche

November 7, 2015


Wir hatten ja jetzt das Vergnügen, über 1 Woche lang ohne Küche auskommen zu müssen. Und auch wenn sich meine Milchproduktion recht schnell an den gestiegenen Mehrbedarf gewöhnt hat, hab ich gemerkt, dass uns einfach etwas im Tagesablauf fehlte. Schnell Fastfood in sich reinstopfen, während Krümelchen schläft (damit er nicht mitbekommt, dass wir essen) war nicht so ganz das Wahre, also haben wir uns doch wieder an gemeinsame Mahlzeiten herangewagt.

Besonders gut eignen sich natürlich Brote mit Aufstrich. Da ich aber nichts backen konnte, hab ich für uns auf gekauftes Brot und für Krümelchen auf eingefrorenes Brot, im Toaster frisch aufgebacken, zurückgegriffen.
Der Toaster lässt sich übrigens prima am Esstisch aufstellen und so kann man ganz in wenigen Schritten direkt am Tisch kochen. 😉 Ein paar Paradeiser, etwas Paprika, Fenchel, Zuchini oder auch Apfelscheiben lassen sich super im Toaster zubereiten.
Eine weitere Alternative, die auch ohne Küche klappt: Avocado-couscous, eines von Krümelchens Lieblingsessen. Einfach eine Drittel Tasse Couscous mit kochenden Wasser aus dem Wasserkochen befüllen, ein paar Suppengewürze hinzu und mind. 10 Minuten quellen lassen. In einer Schüssel eine reife Avocado zermatschen und den fertigen Couscous hinzugeben. Ordentlich verrühren und evtl. noch nachwürzen. Krümelchen liebt diesen Matschebrei und kann ihn relativ gut auch mit den Fingern essen.
Apropos Avocado: Diese eignet sich auch hervorragend als Brotaufstrich. Einfach zermatschen, würzen, fertig. Auch kann ganz leicht mit Broten, Aufstrichen und ein wenig Rohkostgemüse (z.B. Gurke) eine ganze und vollwertige Mahlzeit gezaubert werden. Als Alternative zu Brot kann ich auch Zwieback empfehlen, es gibt auch salz- und zuckerfreie Varianten im Handel 😉
Als kleine Zwischendurchjause gabs frisches Obst und Gemüse, oder aber auch gern mal aus dem Laden Gekauftes, wie z.B. getrocknete Äpfel, Bananenchips, getrocknete Marillen oder Mais- bzw. Hirsestangerl.
Zwischendurch mal in ein Lokal essen gehen löst auch ein wenig das Problem, da kann einfach eine Schüssel gekochtes Gemüse bestellt werden und häufig gibt es auch was auf der Karte, was sich leicht umfunktionieren lässt oder sogar geeignet ist 😉
So hielten wir uns mehr oder weniger über Wasser, bis wir endlich wieder unsere Küche nutzen konnten.

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