Alltag | Kleinkind <2Jahre

Einen tierischen Freund verlieren…

Mai 23, 2016

Ganz plötzlich und ohne Vorwarnung haben wir ein geliebtes Haustier verloren. Wobei geliebtes Haustier es nicht ansatzweise trifft. Sie war tatsächlich unser kleines Baby, unser kleiner Floh, unsere Minilaus. Aber für Krümelchen war sie viel mehr. Sie war seine beste Katzenfreundin. Die ersten Monate haben sie wie mit Klebstoff aneinanderklebend verbracht. Die kleine Zuckermaus hat ihn keinen Moment aus den Augen gelassen, sich ständig zu ihm gekuschelt oder ihn fürsorglich bewacht. Als der kleine Hase dann mobiler und wilder wurde, trat sie zwar ein wenig auf Abstand, blieb aber trotzdem meist in seiner Nähe, wenn auch nicht Griffweite, damit er sie nicht so oft am Schwanz ziehen könne. Gerade in den letzten Wochen aber, seit Krümelchen immer selbstbeherrschter und zarter im Umgang mit den Katzen wurde, klebten die beiden wieder aneinander. Durch eine unentdeckte Lungenembolie verloren wir sie ganz unerwartet und trotz sämtlicher Rettungsmaßnahmen am,23.05.2016. Für uns war es ein Schock, da es ohne wirklichen Anzeichen und so spontan kam. Krümelchen aber hat mich wieder mal total erstaunt. Während der Rettungs- und Wiederbelebungsmaßnahmen, die locker 30 Minuten andauerten, war er ganz still. Er wirkte nicht verängstigt, nicht neugierig und war in keinster Weise unruhig. Er schaute mit einem ganz klaren und geduldigem Blick zu. Kein Mucks, kein Ton, keine schnelle Bewegung. So saß er auf dem Arm vom Papa und hielt sich zurück.
Ich kann mir das noch nicht wirklich erklären, weder den plötzlichen Tod von unserer Maid Marian, noch Krümelchens Verhalten… Meine Gedanken schießen noch hysterisch in meinem Kopf herum…

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