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Ein Speiseplan muss her

März 9, 2016

Frühstück, Jause, Mittagessen, Nachmittagsjause, Abendessen und zwischendurch noch Snacks, die sich so ergeben. Gemüse, Obst, Nudeln, Erdäpfel, Cremesuppe, Brei, Couscous ^^, Reis und was ich sonst noch ungefähr in einer Woche zusammensammeln will. All die Dinge jeden Tag zu beachten und nicht irgendwann den Überblick zu verlieren war für uns nicht möglich. Daher haben wir seit ca. 2 Monaten einen Speiseplan, an den wir uns mehr oder weniger halten.
Die Idee dahinter ist kein fixes Planen und Organisieren, sondern eher eine Art Ideensammlung. Oftmals sind ir morgens in der Küche gestanden und haben überlegt, was wir zum Frühstück essen. Schon wieder pancakes? Ach, ich hab ein tolles Rezept für Waffeln gesehn, mah, da haben wir nicht alle Zutaten im Haus… Die Notwendigkeit eines Plans hat sich schon ziemlich bald gezeigt, auch um ein wenig mit den Lebensmittel haushalten zu können. Immerhin stand ich oftmals ziemlich doof da, wenn ich z.B. nur einen halben Kürbis in einem Rezept verbrauchte oder nur 1/2 kg Karotten, in meinem Kühlschrank aber ein ganzer Kilo war. Und so hab ich mir mal die Pläne von anderen angesehn. Alles liebe und nette Ideen und zum Teil echt unglaublich wunderschön aufbereitet. Aber meine kreative Ader lässt diesbezüglich eher zum Wünschen übrig 😉 Ich bin da eher von der praktischen Sorte ^^ Daher sieht unser Speiseplanprozeder nun so aus:

  • Meist am Wochenende setz ich mich hin und trag erstmal in eine Exeltabelle die fixen Daten in die unterste Spalte ein. Manches wiederholt sich, wie z.B. Babyschwimmen und Piklerkurs, anderes ist variabel, wie Friseur oder Ausflugsziel. 
  • Dann schau ich mir an, was wir noch an Snacks oder schnellen Jausen eingefroren haben (z.B. die Rosmarin-Biscuits oder Pizzastangerl) 
  • und wann ich die Möglichkeit habe, ihn direkt zu Stillen, abgesehen vom Einschlafstillen und der Nachtschicht 😉 
  • Der nächste Blick geht in die Küche, was haben wir an Lebensmittel zu Hause, die unbedingt verbraucht gehören? Anhand derer such ich mir leckere Rezepte raus, google sei Dank 😉 
  • Schlussendlich gibt es einfach Klassiker, die immer gehen, wie Waffeln, Brot mit Avocado, div. (grüne) smoohies usw.
  • die allerletzten Lücken fülle ich mit leckeren Rezepten auf, die ich mir im Laufe der letzten Woche so in die Hände gefallen sind. 
  • Die Rezepte, die eine Kurzbeschreibung brauchen (Polentaschnitten, grüner Smoothie) ergänze ich im jeweiligen Feld. 
  • Die Rezepte, die ich auf Internetseiten gefunden hab, verlinke ich. So hab ich je mit einem Klick das passende Rezept. 
  • Den Speiseplan schicke ich nun per Mail an meinen Liebsten, damit er auch jederzeit drauf zugreifen kann. Besonders rentabel hat sich dabei das Tablet erwiesen, denn damit lässt sich besonders easy kochen 😉 
  • Montag kaufen wir die entsprechenden Lebensmittel dazu ein, bei Bedarf kaufen wir Donnerstag nach. Ich muss sagen, diese Variante des Einkaufs spart auch unheimlich viel Geld 😉

Die Rezepte sind nicht zwingend und wir variieren immer wieder. Aber wir haben seit dem Speiseplan eine reichhaltige und vielfältige Essensauswahl, jederzeit eine Idee zur aktuellen Mahlzeit und auch noch Geld gespart. Zwar bedeutet es ein wenig Aufwand am WE, aber die eine Stunde ist es definitiv wert 😉

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