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Bockhornkleesamen

Juni 30, 2015

Es geistern unzählige Stillhilfen umher, die alle mehr oder weniger bei der Milchbildung helfen sollen. Wirklich anerkannt sind davon die wenigsten und auch die wenigsten helfen tatsächlich, es ist wohl eher eine psychische Komponente, die die insbesondere jungen Mütter davon überzeugen, etwas zusätzliches für die Milchbildung getan zu haben und so dank des Placeboeffekts auch wirklich eine Steigerung der Milchmenge verzeichnen können. Doch es gibt einige wenige tatsächliche Hilfen, die erwiesenerweise tatsächlich etwas bewirken.

Ich für mich habe neben dem stetigen Anlegen und zwischendurch Abpumpen die Bockshornkleesamen entdeckt und bin voll davon überzeugt. Bisher hab ich sie phasenweise dann genommen, wenn ich eindeutig merkte, dass das Angebot mit der Nachfrage nicht nachkommt. Das war z.B. damals als mich das Raynaud-syndrom ganz unerwartet überrascht hat, aber auch bei den zwei großen Entwicklungsschüben bzw. dem Zähne einschießen, als Krümelchen auf einmal viel mehr getrunken hat, als die Tage zuvor. Die Apothekerin meinte dazu, dass man die Kapseln nicht dauerhaft einnehmen soll, da es Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hat. Daher nehm ich es nur phasenweise und kann aber ehrlich einen Anstieg der Milchmenge spüren. Während der Tage, an denen ich das Präperat nehme, muss ich auf jeden Fall 1-2 Mal über die Nacht abpumpen, da Krümelchen die produzierten Mengen nachts nicht abtrinkt.
 
Im Grunde ist ja eigentlich egal, was die Milchmenge steigert, solang die Mutter sich damit sicher und wohl fühlt, dient es ja wohl dem besten Zweck überhaupt – Mutter und Kind sind entspannter und das lässt in der Regel die Milch noch zusätzlich fließen 😉

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